Donnerstag, 11. Januar 2018

Das «Erbe» ausschlagen? Mitnichten!


Wenn die Karawane bellt… - ist dann aller Tage Abend?

Änderungen sind meist spannende Vorgänge. Stabsübergaben sind, wegen der Personenwechsel, nicht nur spannend, sondern manchmal dramatisch und oft sogar eine umstrittene Sache. Der Einfluss der scheidenden und der neuen Person(en) auf die eigene oder die Wahrnehmung anderer kann mit riesigen Unterschieden in der Tiefe (oder Breite) verbunden sein.

Es ist nicht bekannt, wieviele OMs sich beim Erhalt des letzten «Funkamateur»-Heftes heftig auf die Schenkel klopften, aber es werden einige gewesen sein. Ausgelöst wurden die typischen, teils lauten und selten auch schmerzhaften Handbewegungen beim Lesen der «HB9-QTC»-Spalte. Da verabschiedet sich aktuell nämlich ein Herr Doktor mit einem Verweis auf bellende Hunde und dahertrottende Kamele in einer Wüstenlandschaft, wobei er die Antwort schuldig bleibt, ob er sich während der Zeit als «Bearbeiter» [sic!] der Spalte eher als bellenden Hund oder eher als vorbeiziehender Karawanenführer (oder gar nur als Wüstenschiff-Lenker?) sah. Aber eigentlich ist dies auch egal. Der Umstand, dass er seine helvetischen «Bearbeitungen» über Jahre im «Funkamateur» anstelle im «HBradio» einstellte, spricht doch «weiss der Kuckuck» alleine für sich schon Bände.

Nun also hat der Scheidende nach seinen eigenen Worten einen «geeigneten» Nachfolger gefunden! Das wäre grundsätzlich eine gute, wenn nicht sogar eine sehr gute Nachricht, bis man die nachfolgende Auflösung liest. Der geneigte Leser hier wird es schon ahnen – genau, ausgerechnet der QJ (das «Q» steht für «quasi») wurde dafür als «geeignet» klassifiziert und als Nachfolger vorgestellt. Ohne jegliche Kausalität wird man da an eine eher unkontrollierte Äusserung von Christoph Mörgeli an die Adresse von Sandro Brotz in einer «Rundschau»-Sendung erinnert, aber das sei nur am Rande erwähnt. Doch es scheint, dass man dem Scheidenden tröstlich auf die Schulter klopfen sollte und ihm aufrichtend erklären, dass er sein Licht doch wirklich nicht so unter seinen Scheffel stellen muss. So schlecht waren seine «Bearbeitungen» wirklich nicht, wie (er) dies nun den Anschein machen will. Wie auch immer: Adieu, Herr Doktor, alles Gute.

Nun, es wird OMs geben, die mit dieser Nominierung mehr als zufrieden sein werden und Champagner öffnend das Gefühl haben, da sei jemandem ein interessanter Schachzug gelungen, derweil der Grossteil der hier Lesenden überzeugt sein wird, dass mit der Verlagerung der QJ-Schreibereien von CH nach DE das Niveau in beiden Ländern steigen wird. Das will aber mit sehr viel Vorsicht genossen werden, denn es steht nirgends geschrieben, dass die Web-Zeilen des QJs damit aus dem helevtischen www-Radar verschwinden werden. Möglich wäre es zwar grundsätzlich schon, denn wenn diese 2- und 3-Zeiler alsdann zusammengepfercht als Retortenmeldungen im «HB9-QTC» nochmalig erscheinen würden, wäre es ja nur ein Wiederkäuen – und das sollte man doch den Viechern mit mehreren Mägen überlassen. 

Aber man sollte die wirklich positivste Seite dieser Nachfolge sehen: Endlich wird das Geschreibsel des QJ (das «Q» steht für «quasi», wurde dies schon erwähnt?) mit akkurater Datierung konserviert und man kann sich auch Tage, Wochen, Monate und sogar Jahre später schenkelklopfend über die Schnellschüsse, Halbwahrheiten, Sursee-PR und Wunschträumereien erfreuen. Gespannt wird man auch darauf sein müssen, wie der «Funkamateur»-Verlag und sein Chefredaktor auf die sehr wahrscheinlich eintreffenden Gegendarstellungs-Forderungen reagieren wird. Aber auch hier wieder ein Vorteil: Diese werden ja dann wohl in der selben Spalte erscheinen und sie so schon mal zur Hälfte füllen. Auch nicht schlecht und spannend allemal. Auf diese Gegendarstellungen folgen in der Regel dann ja keine weiteren Gegendarstellungen mehr. Also bleibt die Hoffnung nach tatsächlichem, wenn auch nur marginal zu erwartendem Nutz-Inhalt.

Liest man übrigens die wohl selbst verfasste Laudatio für den neuen «Bearbeiter» (war wohl als CV gedacht, aber ist löchriger als ein Emmentaler-AOP-Käse), fragt man sich, ob sich jemand mit CW-Tempo 70 wirklich stolz als «Contester» bezeichnen sollte. Viele OMs hören in solchen Tempi bestenfalls einen Contest-Bremser, aber gut, wir haben alle mal klein bzw. langsam angefangen. Nur haben wir es uns nicht auf die Fahne geschrieben, damit Werbung für uns zu machen. Aber auch die aktuelle berufliche Position lässt Fragen offen: Wenn jemand eine Firma oder Abteilung leitet, dann geht man ja davon aus, dass sich mehrere Personen von der leitenden Person leiten lassen. Wenn es sich aber um eine «One-Man-Show» handelt, wird doch das Wort «leiten» zu einem rein Ego-aufblähenden Begriff degradiert und die ganze Lobhudelei-Hütte kriegt starke Schlagseite. Und um auf die Karawane-Bemerkung des scheidenden Bearbeiters zurückzukommen: Nennt man ein allein umherirrendes Kamel auch schon Karawane?

Bevor aber das Boot unter der Hütte sinkt, warten wir «Funkamateur»-Abonnenten doch mal gespannt ab, was da denn zukünftig den Wert hat, mit Druckerschwärze aufs deutsche Papier gedruckt zu werden. Möglicherweise muss die Redaktion ab übernächster Ausgabe vorsorglich ein wenig Platz für die Gegendarstellungen in der «HB9-QTC»-Spalte zu reservieren. Man weiss ja nie.




Donnerstag, 2. März 2017

Säuhäfeli, Säudeckeli! Und DMR+ ist tot!

Immer noch keine Ahnung, aber wenigstens immer noch von allem! Und DMR+ ist Geschichte.

Es ist beinahe schon rührend, wie sich der QJ angestrengt bemüht, seine Giftzähne gegen ausgerechnet jenen Verband zu wetzen, bei dem er bis zu seinem drohenden Rauswurf Mitglied war und von dem er lange Zeit Exklusivrechte für seine Berichterstattung abverlangen wollte. So versteht er auch bis heute nicht, dass "Delegierte" die Sektions-Meinungen, welche die eigenständigen Vereine demokratisch erhoben haben, an der Delegiertenversammlung vertreten. Eine praktische Sache also, denn wer würde schon an eine Generalversammlung eines Verbandes mit mehr als 3'000 Mitgliedern wollen. Umgekehrt funktioniert auch der Informationsfluss: Die Delegierten können schnell und unkompliziert die Mitglieder der Sektionen über die Diskussionen und die Beschlüsse der traktandierten Geschäfte informieren.

So war es denn auch kein Problem, Hintergrundinformationen von mehr als einem Delegierten zu allen Traktanden der DV 2017 zu erhalten. Dass sich der QJ aber gerade das Geschäft mit einer verhinderten Ehrung eines zwar umtriebigen, aber nicht sonderlich beliebten Funkamateurs für seine Berichterstattung mit konspirativem Touch heraussuchte, verwundert nicht, arbeitet er doch für diesen Verein immer wieder als feuriger Berichterstatter in den höchsten Tönen. Daneben amtet er denn auch mal ab und an als Contest-Operator für den Verein... eine tolle Freundschaft halt. Unschwer aber zu erkennen, dass hinter all den vorzeigbaren Leistungen die Vereinsmitglieder als Kollektiv stehen. Nun gäbe es noch die Möglichkeit, dass der Vereinshäuptling ein ganz lieber, kollegialer und umgänglicher Mensch wäre. Dann wäre auch eine Ernennung zum "Funkamateur des Jahres" sicher eine gerechtfertigte und plausible Ehrung. Wenn das aber nur gerade 2 (zwei) Sektionen befürworten, dann muss man davon ausgehen, dass alle anderen Sektionen die Verdienste des Vereines vor den Verdiensten des Häuptlings sehen. Und vielleicht, ja vielleicht unterliegen sie damit nicht mal einem Irrtum! Es ist ja auch kein Geheimnis, dass da nicht wie vom QJ geschrieben jemand aus der Sektion Luzern "ausgetreten" ist, sondern dass da jemand von der Sektion Luzern  ausgeschlossen wurde. Ein kleiner, aber feiner und demokratisch beschlossener Unterschied.

Ach ja, etwas habe ich vergessen: Der QJ wird nun sicher auch wieder gegen seinen ehemaligen Vereinsboss Rolf HB9SDB gifteln und ihn als Verräter hinstellen wollen. Denn eben kam aus (noch nicht ganz sicher bestätigt), dass DMR+ in der Schweiz Geschichte ist und alle heimischen DMR-Repeater ans Brandmeister-Netz angeschlossen werden. Die Leser "von drüben" wissen: Das ist das Netz, bei dem ganz Russland mithören und mitlesen kann. Ein ganz ganz böses Netz voller Unsicherheiten. Passt auf...!



Donnerstag, 12. Januar 2017

Die bösen, bösen USKA-Delegierten!

Aus dem Ressort "Blödsinn und Mist" die neueste Ente!

Leider wurde das Jahr nicht sehr alt bis zu dem Zeitpunkt, in dem wieder eine Ente von einem umtriebigen QJ veröffentlicht wurde.

Da wird nun mit Verweis auf einen Statutenänderungsantrag einer Sektion allen Ernstes behauptet, dass sich die USKA-Delegierten die neu erworbene Kompetenz der Präsidentenwahl nicht nehmen lassen werden. Es wundert natürlich nicht wirklich, dass der QJ wieder ein ganz schräges Gschichtli kolportiert. Denn 1.) sind die Delegierten die von den USKA-Mitgliedern in den einzelnen Sektionen gewählten Stimmungsvertreter der Sektionen und müssen den Abstimmauftrag der Mitglieder der Sektion 1:1 erfüllen. Es wird wohl kein Delegierter auf die bescheuerte Schnapsidee kommen, 180° entgegengesetzt seines Auftrages abzustimmen. Und 2.) wurde mit den neuen Statuten der Urabstimmung wieder das Recht gegeben, auch über von der DV abgelehnte Anträge abzustimmen. Also entscheidet letztendlich wieder jedes einzelne Mitglied darüber, ob der Antrag angenommen oder abgelehnt wird. Von wegen, dass sich die Delegierten nichts nehmen lassen werden!

Erst kürzlich resümierte der QJ, dass er 2016 keinen der veröffentlichten Artikel korrigieren musste. Nun ja, wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter - darum kann man die selbstverliebte Aussage mal so stehen lassen. Für das Jahr 2017 wurde sie aber bereits jetzt pulverisiert, wie es ausschaut.

Ist es wirklich so schwierig, die Wahrheit den einfach recherchierbaren Fakten entsprechend zu verbreiten? Oder macht es dem QJ aus purem Geltungsdrang einfach nur Spass, Gerüchte und Geschichten zu verbreiten? Hoffen wir, dass wir im laufenden Jahr ein wenig mehr Qualität aus der Boulevard-Ecke des Amateurfunks erhalten und wir mit weiteren Bockmist-Meldungen verschont werden. Ein frommer Wunsch, fürwahr!




Donnerstag, 27. Oktober 2016

Wenn Scheuklappen zu fest drücken!

Einschätzung eines Profis - oder peinlich berührende PR zugunsten zweier Clubs?

Wenn man doch die Stille rund um den Amateurfunk in der Schweiz nur geniessen könnte, die ein QJ dieser Tage auf seiner Webseite proklamierte. Dabei wollte er mit diesem Geschreibsel wohl nur mal wieder ordentlich Lärm machen und sich darob belustigen, dass er es "denen" wieder mal gezeigt geschrieben hat!

Doch wenn man den dünnen und sehr durchsichtigen Inhalt des Veröffentlichten mal genauer anschaut, kann man durchaus auch zur Einschätzung gelangen, dass es sich um peinlich berührende seichwarme PR für die grossartig hervorgehobenen Clubs (es sind immer die gleichen) handelt. Leider vergisst der QJ übrigens immer wieder zu vermerken, wie er mit diesen Clubs verbandelt ist - sei es als Operator an Contests oder als PR-Verantwortlicher im Hintergrund (weil nicht mehr auf der Homepage aufgeführt).

Auf der anderen Seite fragt es sich, wie der QJ dazu kommt, eine solch dezidierte Einschätzung zu veröffentlichen - ohne jegliche Qualifikation darüber, dass es sich nur um seine eigene Meinung handelt. Denn schon dem Leser eines "HBradio" eröffnet sich farbig illustriert auf vielen Seiten, wie mannigfaltig die Vereinsaktivitäten in den Sektionen gelebt werden und wieviel Engagement ins Hobby gesteckt wird. Die USKA als Dachorganisation lässt sogar alle Interessierten an der vereinseigenen Publikation teilhaben und veröffentlicht sie downloadbar auf der Homepage. So kann auch der QJ als Nichtmitglied ein wenig Bildli anschauen und Texte derer lesen, die er der "Stille" bezichtigt, wobei er sehr wahrscheinlich fehlende Aktivitäten meinte.

Einmal werden sie von ihm "Sonderlinge" genannt, einmal (zu) Stille... was kommt wohl als nächstes? Es muss wohl ein ungeheurer Frust im QJ stecken. Anders lässt sich der Nutzinhalt seiner Publikationen beinahe nicht deuten. Eine traurige Sache, die auch Konsequenzen mit sich bringt. Denn viele Sektionen haben ähnlich der USKA auch ein Statut, das den Ausschluss von Mitgliedern regelt. Bei der USKA lautet es so: "Der Vorstand der USKA kann Mitglieder, auch ohne Angabe von Gründen, vom Verein ausschliessen. Als Ausschlussgründe gelten: ... Verhalten, die den Interessen der USKA und/oder des Amateurfunks schaden.". Potz Holzöpfel und Zipfelchappe! Es scheint, dass man dann halt nur noch bei Clubs ohne USKA-Anbindung Unterschlupf findet. Ansonsten droht ja permanent der Ausschluss.

Dass die vom QJ häufig mit aufgesetzten Scheuklappen geschriebenen Artikel den Amateurfunk generell, aber den dahinter stehenden Funkamateur insbesondere, in der Öffentlichkeit diskreditieren, kann wohl nicht bestritten werden. Das muss nicht sein. Man kann, darf und soll dem Amateurfunk und den Funkamateuren (nicht nur) in diesem Land eine Lanze brechen. Noch heute wird viel private Forschung betrieben, werden viele Experimente gemacht, viele soziale Aspekte sowie das gemeinsame Hobby unter ein Dach gebracht und vor allem: Dank dieses Hobbys wird Freude verbreitet. Bis auf jene, die permanent Frust in sich tragen. Vielleicht würde es sich für jene Menschen lohnen, die Scheuklappen mal ein wenig zu lockern! Nicht nur, dass sich das Blickfeld damit unter Umständen dramatisch weitet, nein, auch die Sauerstoffversorgung der Denkmaschine kann markant verbessert werden.




Dienstag, 27. September 2016

Unabhängige Berichterstattung über "Notfunk Schweiz" gescheitert!

"Crash" im eigenen Verhalten zu suchen?

Es ist schon eigenartig, wenn ein QJ unabhängig über einen Anlass berichten will, den er gar nicht besucht hat. Um diesen Fauxpas zu kaschieren, wird dann mal schnell der Präsident der USKA "angefragt", ob die "Notfunk-Konferenz" überhaupt stattgefunden habe. Der USKA-Präsident verhält sich entsprechend eines immer noch validen Vorstandsbeschlusses völlig korrekt und ignoriert die Anfrage - und daraus wird dann die Headline "Notfunk Schweiz gescheitert" und im Lauftext ein "... Crash des Notfunkes Schweiz". Dies soll wohl dem Leser dazu dienen, sich ein ausgewogenes Bild über die Sachlage machen zu können. Ein Witz, aber ein schlechter!

Im Wissen, dass er hier oft mitliest, nochmals ein möglicher Ausweg für den QJ aus seiner eher aussichtslosen Situation:

1. Ein nettes Schreiben an den Vorstand der USKA richten. Als Papier oder E-Mail.
2. Einsicht zeigen, dass seine bisherigen "Bemühungen" zur Kooperation falsch gewesen sind.
3. Verzicht auf jegliche Exklusivrechte.
4. Ein versöhnliches Entschuldigungs-Angebot.
5. Ein Antrag, dass auf den ihn betreffenden Vorstandsbeschluss zurückgekommen wird.
6. Nett und artig sein und bleiben (trotzdem darf man kritisch hinterfragen).

Dieses Vorgehen birgt durchaus Chancen, dass es zu einem neuen Versuch der Zusammenarbeit kommen könnte. Bis es aber soweit ist, gilt halt einfach nur das Belegbare: Das eigene Verhalten hat dem QJ die Möglichkeit geraubt, fair und ausgewogen über die USKA zu schreiben; einem Verband mit knapp 3'500 Mitgliedern, die nicht alle falsch liegen können. Auch wenn der QJ dies gerne alle glauben lassen möchte.




Montag, 29. August 2016

Das Feindbild schlechthin: Die USKA!

Die Sauregurkenzeit - oder: 

"Tue Verlange Gutes und schreibe schlecht darüber!"

Wir alle wissen, dass die Sommerzeit nicht viel für Schreiberlinge hergibt. Öde präsentieren sich die wegen Ferienabwesenheiten darbenden Homepages der Vereine und Sektionen. Nicht weniger öde präsentiert sich das Vereinsleben (ausser bei den Badi-Vereinen, wo es sie denn noch gibt. Früher waren die ein Quell des geistigen Austausches - heute holt man sich bestenfalls einen Fusspilz nebst Sonnenbrand, weil man sich nur mit SSF 50 eingestrichen hat!).

Doch halt... da leistet einer Widerstand! Man könnte nun meinen, dass Kraft der Imagination und des besonders gewieften und geschärften Journalismus-Stils sich einer aufmachte, die Sauregurkenzeit zu durchbrechen - aber wer das hofft, wird enttäuscht. Und wer es denkt, irrt sich.

Lieber nimmt ein QJ wieder einmal den Zweihänder in die Hand (man stelle sich diesen Kraftakt bildlich vor) und stichelt in alter Manier lustvoll an die Adresse der USKA. Zugegeben, die Kreativität der USKA lässt bisweilen zu wünschen übrig. Man könnte ja ein "QJ-Bingo" auf der USKA-Homepage einrichten. In der guten, "stummen" Zeit können die Besucher auf verschiedene Bereiche oder Personen setzen, die mit dem nächsten QJ-Bericht an den Pranger gestellt werden. Sobald dann die nächste USKA-Schelte veröffentlicht wird, wertet man die eingegangenen Tipps des QJ-Bingos aus und die Sieger gewinnen die Anerkennung derjenigen, die falsch getippt haben. Da aber die Sache ja nicht mit einer Ausgabe beendet ist, könne man Quartals-, Trimester, Semester- und gar Jahreswettbewerbe durchführen... zweifelsohne eine riesige Gaudi für alle Teilnehmenden. Die USKA könnte neue Award-Klassen einführen und neue Awards drucken und überreichen! Welch Bereicherung der Möglichkeiten für Mitglieder (natürlich sind Nicht-Mitglieder von den Wettbewerben ausgeschlossen). 

Zurück zur Aktualität. Liest man das Gepiepse durch, wird man unweigerlich an ein Paradoxon herangeführt. Denn auf der einen Seite fordert der Schreiber, dass der Verband Öffentlichkeitsarbeit zum Wohle des Ansehens der Funkamateure machen soll. Auf der anderen Seite schmälert er aber gerade mit seinem Bericht (wie auch den vielen früheren Negativberichten) das Ansehen der Funkamateure, schreibt er doch noch davon, dass sie als "Sonderlinge" wahrgenommen werden. Hier öffnet sich nun das Feld der Spekulation: Erzeugt solch negative Berichterstattung Sonderlinge... oder erzeugen Sonderlinge solch negative Berichterstattungen? So oder so steht aber fest: Der Fordernde hält sich nicht an seine eigene Forderung.

E soll hier nochmals erwähnt werden, dass sich die USKA an einen Vorstandsbeschluss hält (HIER ZUM BESCHLUSS), wenn sie auf Anfragen gewisser Stellen nicht reagiert. Das ist allemal besser, als dann Tatsachen verdreht und verwurstelt im Netz lesen zu müssen und auf verlangte Korrekturen und Gegendarstellungen warten zu dürfen. Wenn man einen Neuanfang machen wollte, müsste man halt tatsächlich ein Gesuch (Rückkommensantrag) an den Vorstand richten und auf das Wohlwollen der Vorstandsmitglieder hoffen. Ob das aber nach so viel provokativer Schelte noch möglich ist?







Dienstag, 21. Juni 2016

Unpräzise News

Nicht falsch oder nicht richtig?

Aus einer QJ-Meldung der letzten Tage konnte man entnehmen, dass HB9FX, der Zofinger Repeater mit DMR-Funktionalität, nicht mehr am Netz sei. Da der Verfasser dieser News sehr wahrscheinlich nicht das Stromnetz meinte, verhalf Google ziemlich schnell zur Erkenntnis, dass HB9FX sehr wohl weiter "am Netz" ist. Dieses ist aber nicht mehr mit den Servern von DMRplus, sondern der unliebsamen Konkurrenz "Brandmeister" verbunden. Auf der Homepage www.swissdmr.ch wird dann auch HB9FX als aktiver DMR-Repeater im Brandmeister-Netz gelistet.

Obiger Umstand zeigt einmal mehr auf, dass die Wahrheit eben manchmal doch nicht bloss auf einer einzigen Webpage gefunden werden kann. Und auch wenn die QJ-Meldung nicht ganz falsch ist, so ist sie nicht ganz richtig... oder ist sie nicht ganz richtig, weil sie nicht ganz falsch ist?





Dienstag, 3. Mai 2016

Suggerierte "Burgmauern" untergraben? Oder übersprungen?

Die Mär des "internen Papiers"...

Die Absolution betreffend "fehlerhafter Berichte" gibt sich ein QJ im letzten Satz seiner Veröffentlichung gerade selbst - wie weit Wahrheit und Dichtung auseinanderliegen, erkennt der recherchierende und selbstdenkende Leser aber schnell!

Da wird von einem "internen Papier" geschrieben und mit "trotz Burgmauern" will man wohl den Eindruck erwecken, dass der QJ zu extrem geheimen Unterlagen gelangt ist. Bahnt sich ein "USKA-Gate" an? Gar ein "Vorstands-Leak"? Oder hat sich jemand Zugriff auf den USKA-Server verschafft? Und ist der QJ der Aufdecker?

Fehlalarm! Es muss sich um die Burgmauern einer wirklich winzig kleinen Sandburg in einem sehr kleinen Quartier-Sandkasten handeln. Denn wer auf der USKA-Website in das Suchfenster rechts "Wahlprozedere" eingibt, wird mit genügend Fundstellen beglückt, wobei das von "Burgmauern" umgebene Juwel prominent den ersten Platz einnimmt. Wer genauer hinschaut, entdeckt sogar, dass es sich um die Beilage 3 zur Urabstimmung 2016 handelt, der "Auslegeordnung", sozusagen. Ein extrem geheimes Dokument? Mitnichten!

Zur Sache selbst sei erwähnt, dass die interessierten Mitglieder nun Statutenänderungen vorantreiben können - zum Beispiel genau dieses Statut der Wahlen betreffend. Dabei kommt ihnen eine Sache extrem entgegen: Erst seit der Annahme der neuen Statuten können die USKA-Mitglieder anlässlich der Ur-Abstimmung auch wieder über Geschäfte abstimmen, die von der Delegiertenversammlung verworfen wurden. Wenn das mal nichts ist?

Fazit: Wer zu viel sändelet, macht kleine Dinge oft grösser, als sie in Tat und Wahrheit sind. Zudem besteht die Gefahr, auf einen mehr oder weniger frischen Katzenschiss zu stossen. Diese stinken in der Regel meistens auch zum Himmel...!




Montag, 25. April 2016

Wenn aus 474 Stimmenden auf einmal 489 werden...

Wundersame Vermehrung!

Auch wer schnell sein will, soll mit Sorgfalt arbeiten. Oder nicht alles 1:1 übernehmen, was Flüsterer übermitteln. Oder einfach nichts verwechseln.

Aus aktuellem Anlass und als Korrektur zu einer anderen, nicht offiziellen Web-Veröffentlichung:

Die neuen Statuten der USKA wurden durch die Urabstimmung 2016 mit 474 Ja- gegen 253 Nein-Stimmen (bei 34 leer eingesandten Wahlzetteln) angenommen.

Der kluge Funkamateur orientiert sich an der Quelle: Wahlergebnisse USKA-Urabstimmung 2016


P.S. Die Resultate betreffend Zugehörigkeit zu einer Sektion wurden aber tatsächlich richtig publiziert. Copy-paste sei Dank!




Mittwoch, 9. März 2016

Versteckte oder offene Drohung?

Der Polizist Journalist, dein Freund und Helfer!

Diesen Blog-Eintrag beginne ich mit einer Erklärung. Das Wort "Blog" wird abgeleitet - zumindest schreibt das so der Duden, aber sicher weiss es einer besser - aus den Worten "Web" und "Logbook". Ein Blog sollte nicht mit einem journalistischen Erzeugnis verwechselt werden. Wer es trotzdem tut, sei in der Tat um seine Phantasie benieden.

Doch zurück zum Unter- und Titel. Es mutet fremd an, wenn ein QJ in und mit ein paar wirren Zeilen mit erhobenem Zeigefinger über den (wohl einzig richtigen) Umgang mit Redaktionen predigt. Statt ein gemeinsames "Zusammen", welches eine klassische "Win-win"-Siuation darstellt, zu proklamieren, werden reine Bringschulden zugunsten von Journalisten suggeriert unter der Auflage, sich bei der Beantwortung allfälliger Fragen gefälligst zu sputen und nicht mit Journalisten zu streiten (wobei wohl wiederum der Journalist alleine bestimmt, ab welchem Zeit- oder Gärpunkt von "Streit" gesprochen werden darf und was überhaupt die Ursache für denselben sein kann und darf).

Für diejenigen Leser, die beim Lesen der Anleitung eine gesunde Portion Heiterkeit entwickeln, wirds noch empathischer: Der Journalist wird sinnbildlich zum bussenverteilenden Polizisten emporgehoben, bei dem es noch teurer werde, wenn man mit ihm streitet (wie sich das wohl letztendlich auf den Wahrheitsgehalt des journalistischen Erzeugnisses auswirkt?).

So ist es nun für ein paar flüchtige Momente der Weltgeschichte im WWW (und ein wenig länger im Cache des Webs) binär gespeichert, welche Vorschriften im Umgang mit QJs gelten. Wer also was zu melden hat: Hopphopp im Eiltempo zum Journalisten damit - und ja nichts (hinter-)fragen, was zum Streit führen könnte - denn dann wirds teurer...!